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Funktion der Nährstoffbörse
Düngeplanung

Jeder einzelne Betrieb muss im Rahmen der neuen Düngeverordnung jedes Jahr einen Düngeplan erstellen. Anhand dieses Planes wird der aktuelle Nährstoffüberschuss oder Bedarf ermittelt. Im Rahmen der Nährstoffbörse wird nur die Menge an Nährstoffen vermittelt, die laut Düngeplan möglich sind.
Bei der Erstellung eines Düngeplanes unterstützt der Maschinenring, die Beratung und die Landwirtschaftskammer S-H die Landwirte.
Sollte ein Landwirt Nährstoffmengen selbstständig abgegeben haben, so kann er diese Abgabe durch die Nährstoffbörse dokumentieren lassen. Die Dokumentation ist kostenpflichtig.
Die dokumentierten Nährstoffmengen können nach Freigabe durch den Landwirt an die Zentrale Datenbank des Landes Schleswig-Holstein gemeldet werden.

Einheitliches Lieferscheinverfahren

Durch das einheitliche Lieferscheinverfahren werden alle gesetzlichen Auflagen erfüllt.
Die vermittelten Wirtschaftsdüngerfrachten müssen repräsentativ beprobt werden. Eine Analyse darf nicht älter als 4 Wochen sein und ist aus einer aufgerührten Lagerstätte zu entnehmen. Die Analyseergebnisse sind umgehend vorzulegen.
Übergangsweise kann mit Werten der "Richtwerte für Düngung" der LWK Schleswig-Holstein gearbeitet werden. Die Nachweise sind nach Eingang der Analyse zu korrigieren.

Erlaubnisscheine

Über die Nährstoffbörse können Erlaubnisscheine ausgestellt werden. Der Abgeber verpflichtet sich über 9 Jahre die überschüssigen Nährstoffe abzugeben und über die Nährstoffbörse zu dokumentieren. Durch das akzeptierte Verfahren kann nicht ausreichende Fläche für viehhaltende Betriebe ersetzt werden.
Erlaubnisscheine der Nährstoffbörse werden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens anerkannt.